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Bewegungsmuffel aufgepasst: Ist der Stuhl unser Feind?

Eine Anleitung zu einem beweglichen inneren Schweinehund

„Wie lange sitzen Sie täglich?“ Auf dem Weg zur Arbeit, im Büro, auf dem nach Hause Weg, beim Essen, beim Fernsehen. Vielleicht wäre die bessere Frage „Wann sitzen Sie nicht?“

Dass die meisten Menschen mehr Bewegung brauchen ist allgemein bekannt. Doch wussten Sie, dass die Sterblichkeitsrate aufgrund fehlender Bewegung gleich dem von Rauchen ist? Freuen sich jetzt die Raucher oder bekommen die Bewegungsmuffel Angst? Hoffentlich keines von beiden, denn Druck und Angst sind schlechte Motivatoren.

Kognitiv wissen wir es. Wie schon Gerald Hüther sagte: „Wir haben kein Erkenntnisproblem, wir haben ein Umsetzungsproblem.“ Deshalb erspare ich Ihnen – und mir – die vielen Hinweise, welche gesundheitlichen Risiken mit zu wenig Bewegung verbunden sind. Mir geht es vielmehr darum, Sie für Aktivität zu begeistern. Für einen gesunden Geist – und einen gesunden Körper. Und selbst mit körperlichen Einschränkungen lässt sich viel für die Fitness tun.

„Jedes Mal, wenn wir mehrere Stunden sitzen, rauscht der Stoffwechsel in den Keller, die Zellen werden weniger mit Sauerstoff und Vitalstoffen versorgt“, erklärt Ingo Froböse, Professor für Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule in Köln.

Das Gehirn – always on

Auch wenn unser Gehirn 24 Stunden am Tag arbeitet, ist es nicht für ständigen kognitiven Hochleistungsbetrieb oder Dauerstress ausgelegt. Ein gewisses Maß an Anspannung ist für unsere Leistungsfähigkeit und Konzentration förderlich. Gleichzeigt braucht das Gehirn Bewegung, Schlaf und Pausen, um Erfahrungen und Gelerntes zu verarbeiten. Adrenalin und Cortisol wird durch Bewegung abgebaut, Endorphine – Glückshormone – werden produziert. Sie erzeugen positive Gefühle und steigern unser Wohlbefinden. Acht Stunden am Schreibtisch brauchen als Ausgleich eine Stunde Bewegung.

Um Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren braucht es vor allem Eines: Die persönliche Überzeugung, dass es ihnen gut tut. Natürlich können von außen Faktoren förderlich wirken. Ohne die Motivation von innen, schlafen die Aktivitäten meist schnell wieder ein, sie sind wie ein kurzes Strohfeuer. Die Silvesterziele sind ein schönes Beispiel. Schon mal erlebt? Dann wird es jetzt Zeit, für eine langfristige Erfolgsstrategie.

Haben Sie sich schon häufiger gefragt, warum Sie das, was Sie sich vornehmen, nicht schaffen? Ist der innere Schweinehund stärker? Dann laden Sie ihn jetzt einfach mal ein, sich an einer attraktiven Lösung zu beteiligen.

Kommen Sie sich selbst auf die Spur

Überlegen Sie sich, was Sie nicht umgesetzt haben. Welche Aktivität war es? Was passiert wenn Sie es sein lassen? Was tun Sie stattdessen? Wie fühlen Sie sich in solchen Situationen? Was denken Sie über sich?

Positive Absicht – ziemlich paradox

Was könnte hinter dem „Nicht-Tun“ stecken? Welche positive Absicht entdecken Sie bei genauerem Hinsehen? Befragen Sie doch mal Ihren inneren Schweinehund. Welches Bedürfnis hat er (oder sie, falls es eine Hündin ist J).

Überlegen Sie sich, wie Sie die positive Absicht anders erreichen können. Seien Sie kreativ. Lassen Ihren Geist schweifen und finden Sie neue Möglichkeiten. Stellen Sie sich die neue Verhaltensweise mit allen Sinnen vor. Welche Gefühle entstehen dabei?

Müssen, Wollen, Können? TUN!

Legen Sie den ersten Schritt fest, am besten innerhalb der nächsten 72 Stunden. Gehen Sie step by step vor. Was wäre ein erster kleiner Erfolg? An was würden Sie ihn erkennen? Welche Hindernisse könnten auftauchen? Und wie können Sie diese bewältigen? Nehmen Sie die ersten positiven Veränderungen bewusst wahr und trainiere Sie Ihre Achtsamkeit. Erzeugen Sie positive innere Bilder. Stellen Sie sich Ihr Ziel mit allen Sinnen vor. Dies aktiviert neuronale Prozesse und setzt die Motivationsspirale in Gang.

7 Erfolgs-Tipps

  • Mini-Bewegung im Büro. Stehen Sie nach einer Stunde sitzender Tätigkeit vom Schreibtisch auf und bewegen sich fünf Minuten.
  • Beiläufiges gehen beglückt. Das konnten Psychologen aus Iowa belegen. Einfaches zehnminütiges Gehen führt dazu, dass man heiterer, angeregter und energischer wird.
  • Achtsamkeit mit einem Genuss-Spaziergang. Ob in der Mittagspause oder auf dem Weg zum Meeting. Machen Sie aus Ihren täglichen Wegen achtsame, energiespendende Bewegungseinheiten. Achten Sie auf die schönen Dinge, die Ihnen dabei „über den Weg laufen“.
  • Bewegungsmuffel aufgepasst: Stehschreibtisch, der Weg zum Kollegen, Meetings im Stehen oder das Treppenhaus – jede Form von Aktivität zählt.
  • Mikro-Lauf-Training. Im Wechsel fünf Minuten joggen – fünf Minuten schnelles gehen. Insgesamt 30 Minuten. Mit einem Laufplan geht’s leichter.
  • Bewegung machen schlau und gesund. Sauerstoff und Bewegung bringen das Gehirn und die Energiekraftwerke im Körper auf Trab.
  • Laufen dient der Psychohygiene. Erfahrungen werden verarbeitet, neue Idee gewonnen und die Kreativität aktiviert. Das passiert ganz nebenbei.

Wer mit dem Laufen beginnen möchte, findet im E-Book „Laufen als Ganzkörpertraining“ von SportScheck viele nützliche Hinweise für Einsteiger und Profis. Die besten Gründe, lieber Heute als Morgen loszulegen. Viel Spaß dabei!

Ihre Renate Freisler

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